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Donaufeld ins
Wiener Immergrün
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FREIES DONAUFELD – DER NEWSLETTER
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Im Donaufeld ist es still. Zu still.
Frühsommer-Leben im Donaufeld
Jetzt offiziös: 111.000 Wohnungen Leerstand in Wien im Jahr 2025 – jede 10. Wohnung könnte für den Markt aktiviert werden.
Die Treiber des Unglücks
Die Donaufeld-Bande
🏗️ Das Donaufeld-Desaster: Baustellen-Berichte
🧐 Was wir auch sehr interessant finden
🐸 "Wexi" die Wechselkröte hat Null Verständnis
🍎 Donaufelder Schmankerln
🗓️ Veranstaltungen und Termine |
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Im Donaufeld ist es still. Zu still.
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Neben dem Baustellenlärm ist nicht viel zu hören. Vor allem das Trillern der Wechselkröten-Männchen, wenn sie die Weibchen zum Wasser rufen, fehlt.
Die Beton-Herren sind von der Magistrats-Umweltschutzabteilung verpflichtet worden, für das funktionierende Habitat Ersatzflächen zu schaffen. Beauftragt wurde damit die Firma Knoll Consult.
Da die Initiative auch über Kompetenz im Bereich Biologie verfügt, haben wir (nach einer Anzeige schon im März) am 1. Juni 2026 an die Umweltabteilung geschrieben:
"Die Grundstücksflächen wurden in den letzten Tagen mit dem Bagger komplett gerodet, planiert und mit Schotter aufgeschüttet. Da diese Maßnahmen in der Fortpflanzungs-, Aufzuchts- und Wanderzeit der Schutzgüter Springfrosch und Wechselkröte, sowie auch der Erdkröte stattfinden, liegen daher für die Aktivitäten auf diesen Flächen folgende Verbotstatbestände nach Wiener Naturschutzgesetz § 10 (3) vor:
- 1. alle Formen des Fangens oder der Tötung, ungeachtet der angewandten Methode,
- 2. jede absichtliche Störung dieser Tiere, insbesondere während der Fortpflanzungs-, Aufzuchts-, Überwinterungs- und Wanderungszeiten,
- 4. jede Beschädigung oder Vernichtung der Fortpflanzungs- oder Ruhestätten
die wir hiermit zur Anzeige bringen."
Zu unserer Trauer über das Verstummen der Natur im Donaufeld kommt der Zorn:
Zorn darüber, dass im Interesse der Beton-Herren – Banken, Bauträger und Baufirmen – das Recht so lange interpretiert wird, bis das Ergebnis für die Herren passt.
ANMERKUNG
Unter Amtshaftung versteht man die gesetzliche Verpflichtung des Staates, für Schäden einzustehen, die seine Organe (z. B. Beamte, Polizisten oder Richter) Dritten durch rechtswidriges und schuldhaftes Handeln in Vollziehung der Gesetze zufügen. (Google-KI) |
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Frühsommer-Leben im Donaufeld
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Neue Bienenstöcke im Donaufeld: das freut die Gärtner und Imker. Und kein einziger fauler Willi bisher gesichtet. |
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Für die Nacht-Eulen unter den Donaufelder Menschen keine Unbekannten – die jungen Waldohr-Eulen. |
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Eichkatzerl: Das Leben ist ein Drahtseilakt ... |
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111.000 Wohnungen Leerstand in Wien im Jahr 2025 – jede 10. Wohnung könnte für den Markt aktiviert werden
Wir haben am 16. Februar an die damals noch tätige Wohnungsstadträtin* eine Anfrage betreffend Wohnungsleerstand gestellt und unter anderem eigene Berechnungen zum Wohnungsleerstand in Wien vorgelegt.
Die beauftragte MA 50 („Wohnbauförderung“) hat keine eigene Meinung dazu:
„Der Magistrat der Stadt Wien kann … keine Auskunft geben, da es sich hierbei um keine (vorhandene) Information handelt.“
Quelle: freiesdonaufeld.at/wp-content/uploads/2026/05/Nachfrage-Wohnungsleerstand-in-Wien-PUB-merged.pdf
Da die MA 50 auch keine Information hat, die gegen unsere Berechnungen spricht, kann man also von 10 % Leerstand in Wien ausgehen.
Auch die Antworten zu anderen Themen sind erschreckend dürftig:
- Es gibt keine systematische Untersuchung zu den Gründen für Leerstand. Wie soll da die sogenannte „Aktivierung“ funktionieren, wenn man über die Ursachen nicht Bescheid weiß? (Antworten 2c und 8).
- Es gibt keine Information zu leerstehenden Siedlungshäusern und keine quantitativen Daten zu AirBnB und ähnlichen Plattformen.
- Die Wohndaten der Österreichischen Nationalbank (Prognosen über die Zahl der Haushalte auf Bundeslandebene) werden vom Magistrat nicht genutzt.
- Zu der wesentlichen Frage der „Mobilitätsreserve“ (Wie schnell werden frei werdende Wohnungen wieder belegt?) gibt es null Informationen und auch null Interesse an den Daten anderer Städte.**
Folgende Berechnungen haben wir dem Magistrat vorgelegt: |
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Das ist der Beginn einer Serie über Grundstücke in Donaufeld West, ihre Eigentümer und deren Verhalten
FOLGE 1: ARWAG UND TIFF AUF DONAUFELDERSTRASSE 58 UND 60: Wie sich die städtischen Wohnbaufirmen ARWAG und Migra die Privat-Investoren Miroslav Josic und Thomas Gabriel ins Boot holen.
Laut Grundbuch vom 29. Mai 2026 haben die ARWAG und Migra (beides mehrheitlich städtische Unternehmen) gemeinsam mit der 'TIFF GmbH' der Privat-Investoren Miroslav Josic und Thomas Gabriel und der 'Schanze EZ 1628 GmbH' (ebenfalls mit Hr. Thomas Gabriel, Sitz in Dubai) ein Vorkaufsrecht auf EZ 580 (Bausperregebiet) eingetragen.
Wir staunen und haben unter anderem folgende Fragen an den ARWAG-Direktor Thomas Drozda:
- Welche Gründe gibt es, in ein offensichtlich vorgesehenes städtisches Wohnprojekt Privat-Investoren mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten einzubeziehen? Hat es ein – extern begleitetes – Verfahren zur Auswahl der beiden privaten Firmen gegeben?
- Sind die (negativen) Erfahrungen mit Public-Private-Partnerships im Baubereich, wie z. B. die Verteuerung des Twenty-Two-Projekts (Benkos Signa gemeinsam mit der Bundes-Wohnbau-Firma ARE, siehe Rechnungshofbericht), berücksichtigt worden?
Wir haben eine entsprechende Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellt und werden über die Antwort berichten.
Quelle: freiesdonaufeld.at/kommunikation-mit-behoerden-expertinnen/ |
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WEITERE GEPLANTE FOLGEN DER SERIE „DIE TREIBER DES UNGLÜCKS“
- Die Erste Bank, das Österreichische Siedlungswerk und das Verschwinden des Donaufelder Hofs.
- Die Vienna Insurance Group, die SPÖ und die Sozialbau.
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„Wir sind die Donaufeldbande!
Und wir möchten, dass das Donaufeld erhalten bleibt und nicht verbaut wird.
Wir sind vier Freundinnen und wir sind Freundinnen der Natur. Inspiriert von zwei Kinderfilmen haben wir ein paar Lieder auf das Donaufeld umgetextet und die Idee entwickelt, beim Siedlungsfest der autofreien Mustersiedlung aufzutreten.
In unseren Liedern geht es um die Natur, vor allem das Donaufeld, um Freundschaft und Zusammenhalt.
Mit unseren Auftritten möchten wir zeigen, dass alle etwas tun können, um unsere Umwelt zu schützen.
Wir freuen uns, dass wir mit unserem heurigen Auftritt begeistert haben und 305 € an Spenden für den Verein „Freies Donaufeld“ sammeln konnten!“ |
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Das Donaufeld-Desaster: Baustellen-Berichte
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Real-One, Buwog, und Konsorten (Mitglieder des Konsortiums) durften mit dem Bau beginnen nach dem kuriosen Verlauf des Verfahrens. Die Bauträger des Projekts “An der Schanze” haben gemäß dem Bescheid der MA 22 aus 2023 und nach sonstigem Recht zahlreiche Auflagen zu erfüllen: Wir beobachten das genau und müssen leider auch offensichtliche Vergehen den Behörden zur Kenntnis bringen.
📃 Hier geht es zum Logbuch
EINER DER LETZTEN EINTRÄGE:
7. Juni 2026: Erneut Verbotstatbestände nach Wiener Naturschutzverordnung angezeigt
Wir haben erneut Verbotstatbestände nach Wiener Naturschutzverordnung bei der MA 22 – Naturschutzbehörde angezeigt, die das Fortkommen geschützter Tiere gefährden. |
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Was wir auch sehr interessant finden
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Kolumne: Wexi, die Wechselkröte
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ORF Wien: Verletzung des Wahrheits- und Objektivitäts-Gebots
Der Immobilien-Makler EHL, Raiffeisen Research und andere Immobilien-Lobbyisten machen relativ häufig Presse-Aussendungen, um ihre Anliegen zu kommunizieren.
So auch Ende April zum Thema Baubewilligungs-Statistik: Im Vergleich zu den Jahren der Wohn-Immobilienblase (AK-Wohnexperte Ritt: „Zigtausende Wohnungen wurden zu viel gebaut“) gehen die Baubewilligungen natürlich zurück.
Die Beton-Lobbyisten machen daraus selbstverständlich Katastrophen-Meldungen. Und werden in diesem Betonier-Eifer nur vom ORF („Ordentlicher Regierungs-Funk“) übertroffen:
Aus einem Rückgang der Bewilligungen (es werden noch immer Neubauten auf die grüne Wiese gesetzt, aber halt nicht mehr so viele wie in den Blasenjahren) macht die Redaktion des Regierung-Funks die Schlagzeile: „Zahl der gemeinnützigen Wohnungen sinkt.“ |
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Diese objektiv falsche Meldung ging am 23. April 2026 online und blieb dort für mindestens 48 Stunden.
In die gleiche Kerbe schlug ein Bericht vom 18. Februar 2026 um 14.50 Uhr, basierend auf einer Aussendung von BUWOG und EHL. wien.orf.at/stories/3342469/
Als „ergänzende“ Meinung wird noch die Stimme der Baufirma PORR eingeholt …
Bitte ORF Wien: Das ist Verlautbarung, nicht Journalismus!
Befindet sich etwa gar ein Maulwurf der Betonlobby in der Redaktion?
Wir hoffen sehr, dass wegen dieser Verstöße gegen das Wahrheits- und Objektivitätsgebot disziplinäre Maßnahmen gegen die verantwortlichen Redakteur*innen verhängt werden: Mindestens zwei Wochen Kontaktverbot mit der Wirtschaftskammer (deren Präsident Ruck ja auch aus der Baubranche stammt), mit den gemeinnützigen Bauträgern, die im Besitz von Banken und Versicherungen sind (ÖSW, Sozialbau), und mit den Baufirmen STRABAG und PORR.
Wir sind uns bewusst, dass die verantwortlichen Redakteur*innen damit von allen bisherigen Informationsquellen abgeschnitten sein werden, hoffen aber, dass sie die Zeit nutzen, andere – korrekte – Informationen zu suchen, z. B. auf:
freiesdonaufeld.at/forderungen/hintergruende/#6 |
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Es gibt sie wieder: die „Feigenmarmelade samt Rotwein“, und Honig aus dem Donaufeld!
Und zwar bei Rad und Tat in der Fultonstraße 5-11. Ganz großen Dank an Moumene Chikhoune für die Möglichkeit, die Marmelade und den von den Donaufelder Bestäuberinnen gesammelten Honig in seinem Geschäft anbieten zu dürfen. |
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Veranstaltungen – Berichte
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Freiwilligen-Messe Floridsdorf
Donnerstag, 7. Mai 2026, Bezirksamt Floridsdorf
Wir konnten viele spannende Gespräche mit interessierten Besucher*innen führen. Das Interesse Einiger an der Situation im Donaufeld und an unserer Initiative hat uns sehr gefreut. Dabei konnten wir 76 neue Unterschriften für den Erhalt des westlichen Donaufelds sammeln! |
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Veranstaltungen und Termine
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Stadtspaziergang (Climate Walk): Das Donaufeld im Spannungsfeld von Wohnbau, Landwirtschaft und Biodiversität
📅 25. Juni 2026
🕗 17:30–19:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Donaufelder Straße 84, 1210 Wien (erreichbar mit Straßenbahn 25, 26 und 27, Station Carminweg)
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
➡️ Zur Anmeldung bei bildungswerke.at
DO SAMA! – Donaufeld ins Wiener Immergrün – SCHLUSS mit dem Verbau des Naturparadieses Donaufeld!
📅 jeweils Samstags am...
13. Juni 05. September 03. Oktober
🕗 15:00–17:00 Uhr
📍 Treffpunkt: Bank Austria Park (Hellerpark), Wasserwächterin, 1210 Wien
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Mit 3 Euro pro Monat hilfst Du dem Donaufeld.
Immer mehr Menschen unterstützen uns mit ihrer Spende. Hilf auch du dabei, unser gemeinsames Ziel zu erreichen.
⚠️ Wenn Du Dein Geburtsdatum, Vor- und Nachnamen angibst, wird Deine Spende automatisch steuerlich begünstigt. ⚠️
Du leistest damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Gemüseanbaus, der Artenvielfalt und Kühlzonen im Donaufeld. Du ermöglichst unsere Initiativen und Mit-Mach-Aktionen, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen.
Spendenkonto: Bank Austria AT83 1200 0100 3144 0307 Freies Donaufeld Vielen Dank für deine Spende! ☺️🙌 |
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Was du sonst tun kannst
✍️ Petition unterschreiben und verbreiten – auf allen Kanälen!
🖼️ Kannst du ein Transparent auf einer Hauswand, Balkon oder Gartenzaun aufhängen? Melde dich einfach direkt bei uns!
📨 Leser:innen-Briefe schreiben
💬 PolitikerInnen persönlich zu den Themen Wohnungs-Leerstand, Wohn-Mindernutzung, Bodenschutz/Ernährungssicherheit, Klimakrise, Biodiversitätskrise ansprechen oder per Mail kontaktieren.
🗓️ Zu unseren Veranstaltungen kommen, Flyer verteilen, Diskussionen führen.
Gemeinsam können wir die Politik zum Nachdenken bringen!
Danke sagt das Donaufeld. 💚🌾 |
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Verein Freies Donaufeld Margit Spacek Obere Weißgerberstraße 11/2/33, 1030 Wien, Österreich +43 664 9171804 |
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