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Freies Donaufeld
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Wiener Immergrün
FREIES DONAUFELD – DER NEWSLETTER
Inhalt

Die "Heuschrecke" Black Rock nimmt Wiener Wohnbauförderungs-Geld.

Sommerleben im Donaufeld. Heimat und Wildnis zugleich.

Wiener Planungs-Chef klärt auf.

Donaufelds Exportartikel nach Österreich

🏗️ Das Donaufeld-Desaster: Baustellen-Berichte

🐸 "Wexi" die Wechselkröte runzelt die Stirn

🍎 Donaufelder Schmankerln

🗓️ Veranstaltungen und Termine

Die "Heuschrecke" Black Rock nimmt Wiener Wohnbauförderungs-Geld.

Die „Heuschrecke“ Black Rock (indirekte Teileigentümerin der BUWOG) und Herr Thomas Gabriel mit Sitz in Dubai (Eigentümer von Real One) profitieren von unser aller Wiener Wohnbauförderungs-Steuergeld. Aber auch die Haring Group und Stumpf Wohnprojekte sind mit dabei. Und die österreichischen Banken und Versicherungen in Form ihrer „gemeinnützigen“ Tochterfirmen:

  • UniCredit – 20 % Anteil an „Neue Heimat“
  • Raiffeisenbankengruppe OÖ, Oberbank – „Schwarzatal“
  • Vienna Insurance Group – ‚Familie‘

Doch der Reihe nach:

Laut offizieller Website der Gemeinde hat sich der Wiener Wohnfonds dem sozialen Wohnbau zu widmen: „… Bereitstellung des für den sozialen Wohnbau in Wien erforderlichen Bodens …“

Quelle: gemeinderecht.wien.gv.at/verwaltung/wohnfonds-wien-fonds-fuer-wohnbau-und-stadterneuerung

Der Wiener Wohnfonds hat einen großen Teil der Kosten des naturschutzrechtlichen Verfahrens für das Projekt „An der Schanze“ (Donaufeld Ost) im Namen auch der oben genannten Nutznießer getragen – nach eigener Auskunft.*

Wir vermuten, dass diese Kosten nicht niedrig waren, weil das Verfahren von der Firma Knoll Consult dermaßen vorbereitet war, dass Nachreichungen und Nachbesserungen nötig waren.

Wir glauben, dass diese Unterstützung privatwirtschaftlicher Investoren unter dem Titel „Sozialer Wohnbau“ nicht rechtens ist.

Wir haben die Volksanwaltschaft über diese Vorgänge informiert. Auf unsere Anregung beim Bundesrechnungshof, die Rechtmäßigkeit dieser Kostenübernahmen zu überprüfen, haben wir jedenfalls eine wohlwollende Antwort bekommen.

* freiesdonaufeld.at/wp-content/uploads/2026/07/Anfrage-Wohnfonds-Kosten-2-Pub-merged.pdf

Quelle: rechnungshof.gv.at/rh/home/home/Wohnfonds_Wien.pdf

Sommerleben im Donaufeld. Heimat und Wildnis zugleich.

Farbenspiel am Getreidefeld in der Nordmanngasse:

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Am 13. Juni 2026 stand das Getreide noch auf den Feldern.

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Der Neuntöter und seine Familie:

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Erste Artischocken-Blüte:

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Wiener Planungs-Chef klärt auf

„Wenn auch nur ein Teil des Leerstands mobilisiert werden könnte, ließe sich die Bedarfslücke verkleinern.“

Ein Glück: Wiens Planungsdirektor Thomas Madreiter hat in einem Presse-Artikel* endlich Klartext gesprochen:

Durch die Mobilisierung der 130.000 unter-nutzten bzw. leerstehenden Wiener Wohnungen ließe sich die Wohnbaubedarfslücke verkleinern.

Außerdem verwies er darauf, „dass die Stadt Wien mehr Widmungen produziere, als wegkonsumiert würden – die Widmungsreserve steige.“

Das Wissen des Planungsdirektors und das Tun der Gemeinde laufen hier halt weit auseinander.

  • Interessant, von wem der Druck zum Bauen auf der grünen Wiese kommt: von den Bauträgern und den dahinterstehenden Banken. Nachdem sie viel Geld mit Benko und anderen „Projektentwicklern“ liegen gelassen haben, wollen sie die Verluste wieder hereinholen – mittels der ihnen gehörenden „Gemeinnützigen“ und deren Grundstücksreserven, unter anderem im Donaufeld.

  • Interessant, dass Madreiter von „Ziegelstein“ im Neubau spricht: Wir laden ihn herzlich ein, sich Bilder der Rohbauten des Donaufeld Ost anzusehen: purer Beton mit größt-möglichem CO₂-Abdruck.

Wir unterstützen jedenfalls den Wiener Planungs-Chef dabei, falls er sein Wissen umsetzen will:

  1. Vorschläge für die Mobilisierung der 130.000 unternutzten Wohnungen machen.

  2. Umwidmungen von Agrarland in Bau- und Industriewidmungen stoppen: Rettung der 1.000 Hektar (10 km²) Agrarland, die durch den AgSTEP  der Betonierung ausgeliefert werden.

Quelle (Die Presse, 12. Juni 2026): diepresse.com/30014646/wohnraum-in-wien-krise-knappheit-und-moegliche-auswege

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Donaufeld West, am 13. Juni 2026: Unser aller Planungsdirektor will dieses wertvolle Garten- und Ackerland vielleicht gar nicht bis zur Betonierung verplanen ...

Zusätzliche Notizen zum Thema

Bau-Emissionen: Sorgenkind des Klimaschutzes

„[Hat] sich der weltweite Co2-Ausstoß durch den Bau von Gebäuden in den vergangenen 30 Jahren fast verdreifacht. Der Anteil an den Gesamtemissionen ist seit 1995 von damals 20 Prozent auf heute 33 Prozent gewachsen.“

Quelle: diepresse.com/37972072/bau-emissionen-sorgenkind-des-klimaschutzes
Siehe auch: https://docs.google.com/document/d/1rLMLYcDprueLgLmbuDhaO3PZm1f6ktwda4vACWvL9Wo/edit?tab=t.0

 

 


Die Klimakrise ist da. Lohnt sich Klimaschutz jetzt überhaupt noch?

Quelle: mein-grundeinkommen.de/magazin/das-stimmt-so-nicht-fridays-for-future

 

Österreich verfügt über ein großes Potenzial an industriellen und gewerblichen Brachflächen. 

Quelle: brachflaechen-dialog.at/potenzialflaechenkarte
Quelle: oerok.gv.at/monitoring-flaecheninanspruchnahme

 

Heimische Städte wachsen bald nicht mehr – 2100: Wien nur noch mit 1,8 Mio. Einwohnern.

Quelle: science.orf.at/stories/3236321/

 

Wohnungsbestand wächst schneller als die Bevölkerung

Auch in Deutschland dasselbe Problem: Keine Verteilungsgerechtigkeit beim Grundrecht auf Wohnen.

Quelle: handelsblatt.com/politik/deutschland/immobilien-wohnungsbestand-waechst-schneller-als-die-bevoelkerung/100240676.html

Donaufelds Exportartikel nach Österreich

– und darüber hinaus ...

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Speise-Karte des ÖBB-Caterers DoN
Quelle:
oebb.at/dam/jcr:17e4b6bd-f5d0-4fe1-8e9a-a47a7abae5dd/folder-don-restaurantkarte.pdf

Das Donaufeld-Desaster: Baustellen-Berichte

Real-One, Buwog, und Konsorten (Mitglieder des Konsortiums) durften mit dem Bau beginnen nach dem kuriosen Verlauf des Verfahrens.
Die Bauträger des Projekts “An der Schanze” haben gemäß dem Bescheid der MA 22 aus 2023 und nach sonstigem Recht zahlreiche Auflagen zu erfüllen: 
Wir beobachten das genau und müssen leider auch offensichtliche Vergehen den Behörden zur Kenntnis bringen.

📃 Hier geht es zum Logbuch


EINER DER LETZTEN EINTRÄGE:

21. Juli 2026:

Mit Beschleunigung ins Unglück.


„[Hat] sich der weltweite Co2-Ausstoß durch den Bau von Gebäuden in den vergangenen 30Jahren fast verdreifacht. Der Anteil an den Gesamtemissionen ist seit 1995 von damals 20 Prozent auf heute 33 Prozent gewachsen.“

Quelle: diepresse.com/37972072/bau-emissionen-sorgenkind-des-klimaschutzes

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Kolumne: Wexi, die Wechselkröte

... runzelt die Stirn: Die viele heiße Luft des Wiener Klimagesetzes

Viel Schönes steht in manchen Gesetzen, das aber nicht die Druckerschwärze wert ist. Ein Beispiel:

Das unverbaute Donaufeld ist ein Kaltluftentstehungsgebiet. Das heißt, dass die bodennahe Luft kälter ist als die der Umgebung und dass die Menschen dort auch und besonders an heißen Tagen und Nächten durch das Einsickern der kälteren Luft profitieren.

Die Wichtigkeit dieser Kaltluftentstehungsgebiete – gerade in Zeiten wie diesen – bestärkt auch der Wiener Klimafahrplan (basierend auf dem Wiener Klimagesetz): Er sieht vor, „Kaltluftentstehungsgebiete zu sichern“ (Seite 120).

Gleichzeitig – und anscheinend von der Stadtregierung wichtiger genommen – beabsichtigt der gültige Stadtentwicklungsplan 2035 die Betonversiegelung der Flächen des Donaufelds West, eines der großen Kaltluftentstehungsgebiete. Meines Wissens ist der Stadtentwicklungsplan lediglich ein Beschluss des Landtages ohne Außenwirkung – siehe Quellen unten.

Weil ich ja doch noch Reste von Glauben an die Rechtsstaatlichkeit in Wien habe, runzele ich die Stirn: Wie kann das Klimagesetz gegenüber einer anderen Norm einfach klanglos untergehen?

Deshalb lobe ich hiermit einen Ideenwettbewerb aus:

Welche juristischen, administrativen, politischen usw. Maßnahmen können meine Menschen-Freunde nutzen, damit das Wiener Klimagesetz auch für das Donaufeld gilt?

Unter allen Antworten an office@freiesdonaufeld.at werden 3 Gläser Feigenmarmelade aus dem Donaufeld verlost.

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Donaufelder Schmankerln

Es gibt sie wieder: die „Feigenmarmelade samt Rotwein“, und Honig aus dem Donaufeld!

Und zwar bei Rad und Tat in der Fultonstraße 5-11.
Ganz großen Dank an Moumene Chikhoune für die Möglichkeit, die Marmelade und den von den Donaufelder Bestäuberinnen gesammelten Honig in seinem Geschäft anbieten zu dürfen.

Veranstaltungen – Berichte

Climate Walk im Donaufeld

Donnerstag, 25. Juni 2026

Trotz der großen Hitze hat auch der lokale Planungs-Bezirksrat an der regen Diskussion teilgenommen: Vielleicht ein Zeichen dafür, dass der – gelinde gesagt: Unmut – der lokalen Bevölkerung über die unnötige Betonierung von fruchtbarem Boden, Habitat wertvoller Lebewesen, Ressource für Ernährungs-Sicherheit und Kaltluftentstehungs-Gebiet – auch von der regierenden Bezirkspartei wahrgenommen wird. Oder amend sogar geteilt wird?

Veranstaltungen und Termine

Landpartie: Grüne Oasen in der Stadt

📅 Donnerstag, 30. Juli 2026

🕗 16:00–20:00 Uhr

Die Veranstaltung wird fachlich von der Biologin Michaela Truppe begleitet, die spannende Einblicke in Biodiversität und ökologische Zusammenhänge in der Stadtlandwirtschaft gibt.

Bioschanze, 1210 Wien
Betriebsführung durch die Demeter-Gärtnerei mit Florian Kothny

Bio-Brombeergarten, 1210 Wien
Rundgang durch den Bio-Brombeergarten von Martin Freimüller, Vorstellung von Bienenstöcken vor Ort durch Gerti & Moritz Weberhofer, Verkostung von reifen Brombeeren und Einkaufsmöglichkeit

➡️ Infos und Anmeldung:

https://www.afterwork-am-bauernhof.at/

 

Wandern für den Frieden

📅 Donnerstag, 6. August 2026 – Hiroshima Gedenkveranstaltung am Stephansplatz

📅 Sonntag, 9. August 2026 – Peacewalk 2026

📅 Sonntag, 20. September 2026

📅 Samstag, 14. November 2026

wandernfuerdenfrieden.org

 

DO SAMA! – Donaufeld ins Wiener Immergrün – SCHLUSS mit dem Verbau des Naturparadieses Donaufeld!

📅 jeweils Samstags am...

05. September
03. Oktober

🕗 15:00–17:00 Uhr

📍 Treffpunkt: Bank Austria Park (Hellerpark), Wasserwächterin, 1210 Wien

 

Wir bei der Freiwilligenmesse im Oktober!

📅 Freitag bis Sonntag, 16.–18. Oktober 2026

🕗 10:00–17:00 Uhr

📍 Wappensaal, Wiener Rathaus, 1010 Wien

An die 20.000 Menschen haben unsere Petition für den Erhalt des unverbauten Donaufelds unterschrieben und damit für eine gesunde Umwelt auch in Zukunft gestimmt.
Wir suchen weiterhin Freiwillige, die unser Anliegen teilen und sich mit uns für ein lebenswertes Wien einsetzen. Also kommt gern vorbei und mit uns ins Gespräch. Wir freuen uns auf Euch!

 

Und während des ganzen Sommers: Brombeeren vom Stadtgärtner
Seit 1. Juli wieder offen.
📍An der Schanze 23, 1210 Wien
stadtgaertner.at

 

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